Der kantonale Zwischenbericht zur Alterspolitik 2011 zeigt für die Gemeinden und die Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM neue Aufgabenfelder in der Alterspolitik und Altersversorgung auf. Die Gemeinden stehen vor der Herausforderung, ihre Rolle in der Alterspolitik neu zu definieren; dies zeigte die von der Kommission Soziales organisierte Tagung zur Alterspolitik und Altersversorgung vom 8. September 2011. Die Kommission will auf eine verstärkte regionale Ausrichtung der Altersplanung hinwirken und die Gemeinden sensibilisieren, ihren alterspolitischen Spielraum aktiv zugunsten der älteren Bevölkerung zu nutzen.
Die Kommission Soziales wird die Ergebnisse der Tagung weiter bearbeiten und mit den Gemeinden und dem Kanton tragfähige Lösungen für eine bedarfsgerechte Altersversorgung und umfassende Alterspolitik suchen, die der Bedeutung der Gemeinden im alterspolitischen Bereich Rechnung tragen.
Kommission Soziales für die kommenden Jahre sichern
Der Kommission Soziales wurde bei der Gründung der RKBM ein minimaler Betrag aus dem Eigenkapital des VRB zur Wahrnehmung der administrativen Arbeiten für drei Jahre zur Verfügung gestellt. Damit konnte die Kommission Soziales die Weiterführung der Arbeiten knapp sicherstellen. Um die Bedeutung der sozialen Fragen nach Innen und Aussen aufzuzeigen und in der RKBM klar zu positionieren, wird die Kommission Soziales 2012 eine Strategie mit Zielen und Massnahmen erarbeiten. Die Strategie soll für die RKBM als Grundlage dienen, den Auftrag der Kommission Soziales zu definieren und eine Lösung ab 1.1.2013 zu etablieren. Ziel ist, die Kommission und den Fachbereich Soziales in der RKBM stark zu verankern und ihre Weiterführung personell und finanziell sicherzustellen.
Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter www.bernmittelland.ch.