Langsamverkehr im regionalen Fokus

Im Fachbereich Verkehr bildete der Langsamverkehr im zweiten Halbjahr 2011 einen zentralen Arbeitsschwerpunkt. Das Thema ist zu einem grossen Teil gemeindeübergreifend und betrifft somit die Region in starkem Masse. Weitere aktuelle Themen sind das Inventar zu Parkplatzbewirtschaftung, Tempo-30-Zonen und Begegnungszonen.

Zum regionalen Langsamverkehr hat die RKBM ein Leitbild erarbeitet. Dieses formuliert als Vision das Ziel: „Das Velo ist in der Region Bern-Mittelland das meist benutzte Verkehrsmittel für Kurzdistanzen.“ Es formuliert Leitsätze zum Stellenwert des Fuss- und Veloverkehrs und zum Umgang mit den Anliegen des Langsamverkehrs. Diese sollen frühzeitig (bereits auf Stufe Konzept / Richtpläne) in den Planungsprozess integriert und berücksichtigt werden. Mit dem Leitbild sollen auch der Aufgabenbereich der Region klar umschrieben und die Aufgabenteilung zwischen Kanton, Region und Gemeinden geklärt werden.

Das Leitbild wurde den Gemeinden anfangs Dezember 2011 zur Mitwirkung vorgelegt. Diese dauert bis Ende Februar 2012.

Mit dem Projekt «Bike und Ride (B+R)-Anlagen in Umsteigeknoten des öffentlichen Verkehrs der Region Bern» wurde ein weiteres Thema des Langsamverkehrs aufgearbeitet. Für B+R-Anlagen wurden Zielsetzungen und generelle Anforderungen formuliert sowie verwendete Begriffe – z.B. Velostation, mögliche Betriebsmodelle – definiert. Verschiedene Betriebsmodelle wurden beschrieben und für die wichtigsten B+R-Standorte der Agglomeration Bern wurde eine Bedarfsabschätzung vorgenommen. Mit einer Anleitung zuhanden der Gemeinden soll aufgezeigt werden, wie das Thema angegangen werden kann und was beachtet werden muss.

Im Februar 2012 wird das Inventar zu Parkplatzbewirtschaftung, Tempo-30- und Begegnungszonen vorliegen. Dieses beinhaltet nebst einem Fazit auch Handlungsempfehlungen, welche in das RGSK der 1. Generation bereits einfliessen werden.


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