Seit einem halben Jahr engagiert sich die Kommission Soziales für die sozialen Aspekte in der strategischen Regionalentwicklung. Sie setzt sich innerhalb der Regionalkonferenz für soziale Themen und für eine sachbezogene öffentliche Diskussion zur Stärkung der Gemeinden nach innen und aussen ein. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Regionsentwicklung.
Positionierung in der Sozialhilfe
Die Kommission Soziales stellte anlässlich einer Medienkonferenz und am Regionstag im November ihr erstes Positionspapier vor: Neun Leitsätze definieren die Werthaltungen im Bereich der Sozialhilfe. Die darin vorgeschlagenen Massnahmen sollen abgestimmt auf die Lage in den einzelnen Gemeinden umgesetzt werden. Damit steht den Gemeinden ein Instrument für eine einheitliche Positionierung im sozialen Bereich im Perimeter der RKBM zur Verfügung.
Ausblick 2011
Die Kommission wird sich 2011 für eine bedarfsgerechte Altersversorgung in den Regionsgemeinden, die Bekämpfung der Ausbildungs- und Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Unterstützung und Beratung der von Armut betroffenen Familien und ihren Kindern einsetzen sowie für präventive Massnahmen zur Armutsbekämpfung. Sie wird sich weiterhin engagiert für eine Gesamtkoordination der Sozialpolitik mit der Bildungs-, Wirtschafts-, Wohn-, Verkehrs- und Arbeitsmarktpolitik stark machen. So können regionale soziale Themen noch ganzheitlicher angegangen werden.